Bewegung Vorwärts…
Bewegung Vorwärts…
Damit aus einem Sonntagsausflug ein richtiger Krieg wird, benötigt man bekanntlich einen Aggressor und jemanden, der meint dessen dreistem Vorgehen Einhalt gebieten zu wollen. Dieser Jemand, im Folgenden "Verteidiger" genannt, wird sich vermutlich im Umkreis des Objektes der bilateralen Begierden postieren und auf den Aggressor, im Folgenden "Lemming" genannt, warten. Es ist nur logisch, dass der gemeine Lemming den kürzesten Weg zur Action sucht und dass der Verteidiger dieses ohne Verwendung einer nennenswerten Zahl von Nervenzellen vorherzusagen imstande ist und genau dort wartet.
Nachdem du gespawnt bist und während des Ladescreens die oben genannten Leitsätze des Panzerfahrers heruntergebetet hast, wirf einen Blick auf die Karte. Hier wirst du sehen können, wo sich die eigenen Kräfte aufhalten und wo Feindkontakte gemeldet wurden. Die wichtigen Chat-Kanäle (wenigstens "Mission" und "Ziel") hast du natürlich bereits eingeschaltet, damit du immer einen Blick darauf werfen kannst. Jetzt ist auch der Zeitpunkt sich darüber klar zu werden, was du eigentlich willst. Einfach so drauflos fahren ist keine gute Idee. Wenn das Ziel eine Stadt ist, schaue sie dir einmal genauer an. Wo sind die gegnerischen ABs und Depots, d.h. an welcher Seite der Stadt wird der Feind den größten Widerstand leisten? Konzentriert sich dort auch der eigene Angriff? Gibt es möglicherweise eine Zone of Control (ZOC; siehe Kapitel über Teamplay) und eventuell ein Mindestmaß an Organisation und Teamplay oder rennt jeder nur sinnlos vor die Geschütze des Gegners? Ganz wichtig sind auch rückwärtige Feindstädte, wenn die über eine Division verfügen. Von dort kann jederzeit Verstärkung kommen und wenn du dir eben die Mühe gemacht hast, die gegnerische Stadt zu umgehen, wird sie dir in den Rücken fallen. Suche dir die Route zu deinem Ziel, auf der feindliche Aufmerksamkeit dir am unwahrscheinlichsten dünkt - und wenn du dreimal um den Mond herum fahren musst, dann tue es!
Die Camper-Lemminge wissen meist, wie man eine Kill-Statistik so richtig schön voll macht (bevor sie ins Gras beißen) und sammeln sich dann ohne größere Absprachen in Gruppen am Rand der feindlichen Stadt an, immer auf dem kürzesten Weg von der FB. Ihr Geballer wird letztlich auch ihr Untergang sein, sollten sie nicht deutlich überlegen sein und den Gegner schnell niederhalten können. Falls nicht, ist ein sicherer Abstand zu ihnen anzuraten. Es ist am Anfang nicht leicht Spieler zu erkennen, die darum betteln zusammengeschossen zu werden und denen man sich nicht anschließen sollte. Ein meist recht sicheres Indiz ist die Abwesenheit einer nennenswerten Anzahl eigener Infanterie bei kleiner Zahl eigener Panzer die auch noch zu weit von anderen Kräften entfernt stehen, um tatkräftig Hilfe bekommen zu können. Am besten noch vor einem gegnerischen Spanwpunkt (Depot, FB, AB) und ohne nach Erreichen des Ziels jemals die Position zu verändern (gegen einen überraschenden Schlag in die Flanke des Gegners ist ja nichts auszusetzen). Manchmal stellt man fest, dass man sich ungewollt in einer solchen schwachen Position wiederfindet. Im Unterschied zum Lemming wirst du jetzt aber die oben genannten Leitsätze des Panzerfahrers beherzigen.
In 99% aller Fälle ist zu empfehlen: nutze um Himmelswillen keine ausgetretenen Pfade! Variiere deinen Anfahrtweg immer wieder und fahre nie stur einem anderen hinterher! Wenn du allein bist und Wracks in der Gegend herumstehen siehst, sollte das eine eindeutige Warnung für dich sein, dass es hier vor kurzem geraucht hat und das der Gegner noch immer in der Gegend sein könnte, weil er hofft, dass noch jemand in dieselbe Falle tappt. Bis du nicht allein, aber auch nicht in einem Squadverband, sollten Tracer, explodierende deutsche Panzer und Kartenmarkierungen eine deutliche Warnung für dich sein, nicht exakt den gleichen Weg zu fahren, wie dein eben verdampfter Vordermann – einfacher könnte man es den Verteidigern nicht machen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: BGE ist ein Teamspiel und wenn du kooperative Spieler finden kannst, dann gruppiere dich mit ihnen! Das macht auch deutlich mehr Spaß und man kann neue Freunde gewinnen. Aber es gibt für alles den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt. Wenn Infanteristen dich begleiten und vor Sappern schützen, dann ist das eine feine Sache. Vier Panzerfahreraugen sind auch besser, als zwei. Aber zwei Motoren erregen auch doppelt so viel Aufmerksamkeit. Der Gegner kommt leicht auf die richtige Idee - nämlich dass von euch Gefahr ausgeht. Bist du dir also nicht sicher, dann halte lieber etwas Abstand zu anderen oder halte dir zumindest eine Exit-Strategie bereit. Wenn im Team gespielt werden soll, dann muss das Teamspiel sehr gut organisiert sein und das dadurch fehlende Überraschungsmoment durch vereinte Kampfkraft wettgemacht werden. Ein "bisschen Team" ist manchmal schlimmer, als völlig allein zu sein! Andererseits macht schiere Masse auch einen fehlenden Plan oder einen Überraschungseffekt wett. Entscheide deswegen situationsbedingt, ob die mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Methode etwas bringen könnte – was sie oft nicht tut.
Wenn du einmal unterwegs bist kann dich jeder Feind aus zwei Kilometer Entfernung hören und wenn er genügend Spielerfahrung hat, weiß er sogar bereits in welchem Panzer du sitzt. Kurz nach dem Start ist die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden noch recht gering (es sei denn du befindest dich in der Rolle eines Verteidigers, doch dazu später mehr), doch sie wird größer und größer werden, je näher du dem Ziel kommst, bis du irgendwann davon ausgehen kannst, ein kleines rotes Panzerchen auf der Karte jedes Gegners im Umkreis zu sein. Du solltest dich deshalb immer dem Gelände gemäß in der Deckung bewegen, denn auch wenn der Gegner dich vielleicht bereits gehört hat, muss er dich für einen Schuss auch erst einmal sehen können. Während du fährst übertönt dein eigener Motor etwaige Geräusche eines Gegners, der sich in eine gute Schussposition zu bringen versucht, um dir dein Licht auszuknipsen. Deshalb solltest du nicht nur ständig die Umgebung mit dem Kommandanten (aber Vorsicht, der ist natürlich nicht kugelsicher, wenn er oben aus der Luke schaut), einem eventuell zur Verfügung stehenden Periskop oder mit dem Richtschützen durch Drehen des Turms (wenn er sich denn mit einer annehmbaren Geschwindigkeit bewegen lässt) absuchen, sondern auch in regelmäßigen Abständen einen Horchhalt einlegen. Ist dir ein Fahrzeug auf den Fersen, wirst du es dann vermutlich hören können - aber natürlich nur dann, wenn du deinen eigenen Motor konsequent immer dann abschaltest, wenn du ihn nicht brauchst. Nicht vergessen: deine besten Waffen sind auch deine größten Nachteile. Hast du einen Hügel oder eine Erhebung zur Verfügung, bietet sich auch eine sogenannte Hull-down oder Turret-down Position an, um das Gelände zu überblicken, ohne selbst in eine exponierte Lage zu geraten. Außerdem kann Gefechtslärm, vor allem von Flugzeugen, die einen irren Lärm machen können, deine Bewegung verdecken. Es kann sich also lohnen stillzuhalten, bis die tollkühnen Herren in ihren fliegenden Kisten wieder besonders viel Rabatz machen (vielleicht um ein in der Nähe befindliches Ziel zu bombardieren).
Und was tun, wenn die Hälfte der Feindstadt bereits in eigener Hand ist und sich die Fußtruppen bereits schwere Häuserkämpfe liefern? Schau auf die Karte, ob der Gegner aus irgendeiner Richtung Verstärkungen erhalten kann (manchmal werden auch defensive Mobile Spawns (MSP) genutzt, um bei halb überrannter Stadt wenigstens noch in Ruhe spawnen zu können), denn die willst du sicher nicht im Rücken haben. Wenn die Route klar und sicher scheint, gib Stoff und unterstütze deine Kameraden in der Stadt! Beachte aber unbedingt die Tipps im Kapitel über Häuserkampf, denn Städte zählen nicht zum natürlichen Habitat eines Panzers.
Nachdem du gespawnt bist und während des Ladescreens die oben genannten Leitsätze des Panzerfahrers heruntergebetet hast, wirf einen Blick auf die Karte. Hier wirst du sehen können, wo sich die eigenen Kräfte aufhalten und wo Feindkontakte gemeldet wurden. Die wichtigen Chat-Kanäle (wenigstens "Mission" und "Ziel") hast du natürlich bereits eingeschaltet, damit du immer einen Blick darauf werfen kannst. Jetzt ist auch der Zeitpunkt sich darüber klar zu werden, was du eigentlich willst. Einfach so drauflos fahren ist keine gute Idee. Wenn das Ziel eine Stadt ist, schaue sie dir einmal genauer an. Wo sind die gegnerischen ABs und Depots, d.h. an welcher Seite der Stadt wird der Feind den größten Widerstand leisten? Konzentriert sich dort auch der eigene Angriff? Gibt es möglicherweise eine Zone of Control (ZOC; siehe Kapitel über Teamplay) und eventuell ein Mindestmaß an Organisation und Teamplay oder rennt jeder nur sinnlos vor die Geschütze des Gegners? Ganz wichtig sind auch rückwärtige Feindstädte, wenn die über eine Division verfügen. Von dort kann jederzeit Verstärkung kommen und wenn du dir eben die Mühe gemacht hast, die gegnerische Stadt zu umgehen, wird sie dir in den Rücken fallen. Suche dir die Route zu deinem Ziel, auf der feindliche Aufmerksamkeit dir am unwahrscheinlichsten dünkt - und wenn du dreimal um den Mond herum fahren musst, dann tue es!
Die Camper-Lemminge wissen meist, wie man eine Kill-Statistik so richtig schön voll macht (bevor sie ins Gras beißen) und sammeln sich dann ohne größere Absprachen in Gruppen am Rand der feindlichen Stadt an, immer auf dem kürzesten Weg von der FB. Ihr Geballer wird letztlich auch ihr Untergang sein, sollten sie nicht deutlich überlegen sein und den Gegner schnell niederhalten können. Falls nicht, ist ein sicherer Abstand zu ihnen anzuraten. Es ist am Anfang nicht leicht Spieler zu erkennen, die darum betteln zusammengeschossen zu werden und denen man sich nicht anschließen sollte. Ein meist recht sicheres Indiz ist die Abwesenheit einer nennenswerten Anzahl eigener Infanterie bei kleiner Zahl eigener Panzer die auch noch zu weit von anderen Kräften entfernt stehen, um tatkräftig Hilfe bekommen zu können. Am besten noch vor einem gegnerischen Spanwpunkt (Depot, FB, AB) und ohne nach Erreichen des Ziels jemals die Position zu verändern (gegen einen überraschenden Schlag in die Flanke des Gegners ist ja nichts auszusetzen). Manchmal stellt man fest, dass man sich ungewollt in einer solchen schwachen Position wiederfindet. Im Unterschied zum Lemming wirst du jetzt aber die oben genannten Leitsätze des Panzerfahrers beherzigen.
In 99% aller Fälle ist zu empfehlen: nutze um Himmelswillen keine ausgetretenen Pfade! Variiere deinen Anfahrtweg immer wieder und fahre nie stur einem anderen hinterher! Wenn du allein bist und Wracks in der Gegend herumstehen siehst, sollte das eine eindeutige Warnung für dich sein, dass es hier vor kurzem geraucht hat und das der Gegner noch immer in der Gegend sein könnte, weil er hofft, dass noch jemand in dieselbe Falle tappt. Bis du nicht allein, aber auch nicht in einem Squadverband, sollten Tracer, explodierende deutsche Panzer und Kartenmarkierungen eine deutliche Warnung für dich sein, nicht exakt den gleichen Weg zu fahren, wie dein eben verdampfter Vordermann – einfacher könnte man es den Verteidigern nicht machen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: BGE ist ein Teamspiel und wenn du kooperative Spieler finden kannst, dann gruppiere dich mit ihnen! Das macht auch deutlich mehr Spaß und man kann neue Freunde gewinnen. Aber es gibt für alles den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt. Wenn Infanteristen dich begleiten und vor Sappern schützen, dann ist das eine feine Sache. Vier Panzerfahreraugen sind auch besser, als zwei. Aber zwei Motoren erregen auch doppelt so viel Aufmerksamkeit. Der Gegner kommt leicht auf die richtige Idee - nämlich dass von euch Gefahr ausgeht. Bist du dir also nicht sicher, dann halte lieber etwas Abstand zu anderen oder halte dir zumindest eine Exit-Strategie bereit. Wenn im Team gespielt werden soll, dann muss das Teamspiel sehr gut organisiert sein und das dadurch fehlende Überraschungsmoment durch vereinte Kampfkraft wettgemacht werden. Ein "bisschen Team" ist manchmal schlimmer, als völlig allein zu sein! Andererseits macht schiere Masse auch einen fehlenden Plan oder einen Überraschungseffekt wett. Entscheide deswegen situationsbedingt, ob die mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Methode etwas bringen könnte – was sie oft nicht tut.
Wenn du einmal unterwegs bist kann dich jeder Feind aus zwei Kilometer Entfernung hören und wenn er genügend Spielerfahrung hat, weiß er sogar bereits in welchem Panzer du sitzt. Kurz nach dem Start ist die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden noch recht gering (es sei denn du befindest dich in der Rolle eines Verteidigers, doch dazu später mehr), doch sie wird größer und größer werden, je näher du dem Ziel kommst, bis du irgendwann davon ausgehen kannst, ein kleines rotes Panzerchen auf der Karte jedes Gegners im Umkreis zu sein. Du solltest dich deshalb immer dem Gelände gemäß in der Deckung bewegen, denn auch wenn der Gegner dich vielleicht bereits gehört hat, muss er dich für einen Schuss auch erst einmal sehen können. Während du fährst übertönt dein eigener Motor etwaige Geräusche eines Gegners, der sich in eine gute Schussposition zu bringen versucht, um dir dein Licht auszuknipsen. Deshalb solltest du nicht nur ständig die Umgebung mit dem Kommandanten (aber Vorsicht, der ist natürlich nicht kugelsicher, wenn er oben aus der Luke schaut), einem eventuell zur Verfügung stehenden Periskop oder mit dem Richtschützen durch Drehen des Turms (wenn er sich denn mit einer annehmbaren Geschwindigkeit bewegen lässt) absuchen, sondern auch in regelmäßigen Abständen einen Horchhalt einlegen. Ist dir ein Fahrzeug auf den Fersen, wirst du es dann vermutlich hören können - aber natürlich nur dann, wenn du deinen eigenen Motor konsequent immer dann abschaltest, wenn du ihn nicht brauchst. Nicht vergessen: deine besten Waffen sind auch deine größten Nachteile. Hast du einen Hügel oder eine Erhebung zur Verfügung, bietet sich auch eine sogenannte Hull-down oder Turret-down Position an, um das Gelände zu überblicken, ohne selbst in eine exponierte Lage zu geraten. Außerdem kann Gefechtslärm, vor allem von Flugzeugen, die einen irren Lärm machen können, deine Bewegung verdecken. Es kann sich also lohnen stillzuhalten, bis die tollkühnen Herren in ihren fliegenden Kisten wieder besonders viel Rabatz machen (vielleicht um ein in der Nähe befindliches Ziel zu bombardieren).
Und was tun, wenn die Hälfte der Feindstadt bereits in eigener Hand ist und sich die Fußtruppen bereits schwere Häuserkämpfe liefern? Schau auf die Karte, ob der Gegner aus irgendeiner Richtung Verstärkungen erhalten kann (manchmal werden auch defensive Mobile Spawns (MSP) genutzt, um bei halb überrannter Stadt wenigstens noch in Ruhe spawnen zu können), denn die willst du sicher nicht im Rücken haben. Wenn die Route klar und sicher scheint, gib Stoff und unterstütze deine Kameraden in der Stadt! Beachte aber unbedingt die Tipps im Kapitel über Häuserkampf, denn Städte zählen nicht zum natürlichen Habitat eines Panzers.